Kaffee muss im August nicht heiß sein. Einer der spannendsten Trends dieses Sommers verbindet zwei Dinge, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen: Espresso und Tonic Water.
Der Espresso Tonic ist zwar keine neue Erfindung – seine Ursprünge liegen in der skandinavischen Specialty-Coffee-Szene –, erlebt aktuell aber wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit. Noch Anfang August wurde er als einer der überraschenden Sommerdrinks 2026 hervorgehoben. Gleichzeitig zeigen Branchentrends, dass kalte Kaffeegetränke wie Cold Brew und Iced Coffee gerade am Nachmittag weiter an Bedeutung gewinnen. 
Warum funktioniert Espresso mit Tonic so gut?
Ein guter Espresso bringt von Natur aus Süße, feine Säure und – abhängig von Herkunft und Röstung – fruchtige oder schokoladige Aromen mit. Dazu kommen die leichte Bitterkeit des Chinins, die Kohlensäure und Frische eines guten Tonic Waters.
Das Ergebnis ist kein klassischer Eiskaffee, sondern ein leichter, spritziger und überraschend komplexer Sommerdrink.
Besonders spannend wird es mit Kaffees, die eine natürliche Fruchtigkeit mitbringen. Genau deshalb passt der Trend hervorragend zu Spezialitätenkaffee: Der Kaffee wird nicht von Milch, Sirup oder viel Zucker überdeckt, sondern bleibt geschmacklich im Mittelpunkt.
Unser vierwall Rezept für heiße Tage
Für einen Espresso Tonic brauchst du nicht viel:
- 150–180 ml gekühltes Tonic Water
- einen doppelten Espresso
- reichlich Eiswürfel
- eine Scheibe Orange oder etwas Orangenzeste
Ein großes Glas mit Eis füllen und das Tonic Water langsam eingießen. Anschließend den frisch gebrühten Espresso vorsichtig über die Eiswürfel laufen lassen.
So entstehen die charakteristischen Schichten aus klarem Tonic und Espresso.
Mit einer Orangenzeste bekommt der Drink zusätzlich eine sommerliche Frische. Wer experimentieren möchte, kann unterschiedliche Kaffees ausprobieren – denn Herkunft und Röstung verändern den Charakter des Drinks erstaunlich stark.
Kalter Kaffee zeigt, was in der Bohne steckt
Cold Brew, Iced Filter und Espresso Tonic stehen dabei für eine größere Entwicklung in der Kaffeewelt: Kaffee wird vielfältiger.
Der im Juni veröffentlichte Specialty Coffee Report 2026 der National Coffee Association und Specialty Coffee Association untersucht genau diese veränderten Konsum- und Getränketrends im Specialty-Coffee-Markt.
Für uns bei vierwall ist das eine schöne Entwicklung. Denn ein hochwertiger Kaffee muss nicht nach einem festen Schema getrunken werden.
Espresso am Morgen. Filterkaffee am Nachmittag. Espresso Tonic in der Sonne.
Am Ende zählt nur eines: richtig guter Kaffee.

Versucht es doch mal mit unserem FLAMINGO HEIGHTS aus Ruanda!